Änderungen

Aus MedienWiki

Wechseln zu: Navigation, Suche

Aktuelles

2.780 Byte hinzugefügt, 17:52, 9. Jan. 2020
Der beste Film – ob Kinoproduktion, Fernsehbeitrag oder eigener Kurzfilm – verliert seine Zuschauer sehr schnell, wenn der Ton nicht stimmt. Denn nichts verzeiht der Zuschauer so wenig, wie einen schlechten Ton. Unser Dozent Marc Parisotto, vielfach preisgekrönter Tonmeister, zeigt den Teilnehmern im Rahmen dieses Wochenendes von Grund auf, wie man die richtige Equipmentauswahl trifft, einen guten O-Ton am Drehort aufnimmt und die Anforderungen der Postproduktion umsetzt. Dabei werden die unterschiedlichsten Produktionsbedingungen berücksichtigt und in das Seminar miteinbezogen. Tag 1 startet mit Beispielen aus bekannten und auch unbekannten Filmen, in denen die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen Tönen, Bildern, Geschichten und Emotionen deutlich zu erkennen sind. Behandelt werden auch konkrete Fragen aus der Praxis der Tonaufnahme, wie beispielsweise „Welche Probleme können Drehorte, Wetter, Umweltlärm etc. aufwerfen und wie sehen passende Lösungen aus?“, “ Wie liest man ein Drehbuch in Bezug auf den Ton?“ oder “ Welchen Einfluß hat der O-Ton auf das Endergebnis des fertigen Films?“. Weitere Schwerpunkte des Seminars sind die verschiedenen Etappen der Herstellung der Film-Tonspur, von der O-Tonaufnahme über O-Ton Schnitt, Atmos, Effekte, Musikaufnahme, etc. . Der zweite Tag steht ganz im Sinne des praktischen Arbeitens und stellt verschiedene Drehsituationen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden nach, welche die Teilnehmer dann selbst praktisch lösen. Das Seminar richtet sich an interessierte Filmemacher, die wissen und selbst erfahren wollen, wie sie auch mit einfachen Mitteln eine professionelle Tonqualität erreichen. Anmeldeoptionen und weitere Informationen zum Seminar sind [www.filmseminare.de/der-gute-ton hier] zu finden.
 
==='''Filme machen ohne Geld'''===
 
Die Digitalisierung senkt die Zugangsschwelle zur Filmproduktion – sie kommt einer großen Demokratisierung gleich. Zu dem Preis, zu dem man früher eine Filmkamera für einen Tag gemietet hat, kann man heute eine HDSLR-Kamera kaufen, deren Leistungen der einer Filmkamera kaum nachstehen. Und schon morgen könnte die entsprechende Funktion ohne Aufpreis in jedem Smartphone verbaut sein. Gleiches gilt für Schnittplätze, Vorführtechnik und eigentlich alle Stufen der technischen Filmherstellung und -verbreitung. Es wird für jedermann erreichbar, ein in technischer Hinsicht professionellen Ansprüchen gerecht werdendes Ergebnis abzuliefern – und gleichzeitig entsteht durch diese Situation auch viel mehr Konkurrenz. Um so wichtiger ist daher nun die Beherrschung des Metiers: nicht mehr der Geldbeutel trennt die Spreu vom Weizen, sondern die Sachkunde.
 
Dieser Wochenend-Workshop bringt kreativen Talenten die Beherrschung der kaufmännischen, finanziellen, organisatorischen und administrativen Belange einer Filmproduktion nahe. Er richtet sich an alle Filmemacher und jene, die es werden wollen, die ohne oder fast ohne Zugang zu den klassischen Finanzierungsinstrumenten wie TV-Koproduktion, Filmförderung und Vorabverkäufen ein Filmprojekt realisieren wollen – sei es zu Ausbildungszwecken, als Hobby, als Visitenkarte, um Erfahrungen zu sammeln oder auch, um aus der herrschenden Ökonomie auszubrechen und als Produzent an der Vermarktung der eigenen Produktion zu verdienen...
 
Im Laufe des Wochenendes werden dabei je nach Vorwissen und Interesse der Teilnehmer quasi alle Stadien der Herstellung und Vermarktung eines fiktionalen Filmprojekts besprochen – jeweils kurz grundlegend und ausführlich zur speziellen Problemstellung der "micro budget"-Situation. Dabei geht es u.a. um folgende Fragen:
Wie verschaffe ich mir einen Überblick, was mein Filmprojekt kosten wird?
Welche Ausgaben kann ich vermeiden?
Wie erfüllen Rückstellungen die Anforderungen des Mindestlohngesetzes?
Welche Finanzierungsquellen kommen für welchen Film in Frage?
Wie schafft man günstige Voraussetzungen für eine Bewilligung von Fördergeldern?
Wer kauft warum welche fertigen Filme?
Was sind Exklusivität, Territorien, Laufzeiten und Medien?
Welche Verträge muß der Filmemacher mit den Beteiligten geschlossen haben, um den Film verwerten zu können?
 
Auf diese Weise wird das Seminar die Teilnehmer in die Lage versetzen, eigene Projekte durchzudenken und anzugehen, auch wenn die Ausgangsvoraussetzungen schwierig scheinen mögen, und verfolgt dabei genau einen Zweck: aufzuzeigen, daß (und wie) es doch geht.
 
[https://www.filmseminare.de/low-budget-spielfilm Mehr Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier.]
1.240
Bearbeitungen